Projekt 2012 - Zum Programm
Im Zentrum steht das Requiem von J.D. Bomtempo. Das Programm wird eröffnet mit dem Kyrie in d-moll von W.A: Mozart. Den aktuellen Programmbeschrieb entnehmen Sie bitte dem Programmheft welches bei den Konzerten aufliegen wird.
Die Klavierwerke und Symphonien des portugiesischen Nationalkomponisten J. B. Bomtempo erklingen ab und zu in Konzerten, seine weiteren Werke sind in Vergessenheit geraten. Die «Messe de Requiem» in c-moll, op. 23, wird durch den Basler Projektchor in der Schweiz zum ersten Mal aufgeführt. 1819 wurde das Requiem zum Gedenken an Luís de Camões bei einem Liebhaberkonzert in Paris uraufgeführt. Wenige Monate später folgte eine weitere Aufführung in London. Das Requiem gilt als «Meisterwerk» des Komponisten.
Vom ersten Moment an fasziniert das Werk durch seine Klangdichte und die wirkungsvolle Behandlung des Chores. Diesem wird durch seinen häufigen Einsatz eine zentrale Bedeutung beigemessen. Die durchwegs homophonen Sätze sind wie geschaffen für einen Laienchor. Gewisse Passagen, insbesondere der Anfang, erinnern an das Requiem von W. A. Mozart, harmonische Wendungen und klangliche Dichte geben dem Requiem frühromantische Prägung. Die Partitur sieht neben dem Chor ein Orchester in symphonischer Besetzung und ein Solistenquartett vor. Der Aufbau des Requiems hält sich an die traditionelle Abfolge von: Requiem aeternam-Kyrie-Christe, Dies irae, Tuba mirum, [...], Lacrymosa, Dona eis requiem, Sanctus, Benedictus, Angus dei und Requiem aeternam.
